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Autor: Gofimueller

Intensive Tage

Wir sind wieder aus dem Studio aufgetaucht, müde, aber glücklich. Hinter uns liegen unglaublich schöne und intensive Tage, die uns als Band zusammengeschweißt haben. Und die uns allen ein schönes Album bescheren werden. Das kann ich jetzt schon behaupten, auch wenn ich das endgültige Ergebnis natürlich noch gar nicht kennen kann. Dafür gibt es noch zu viel zu tun. Danke Philip Müller, für die tolle Zeit in deinem Studio und deine professionelle Anleitung! Danke an Winnie, Manu, David und Björn, die mit mir zusammen Rhadio bilden.  

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Ab ins Studio

Es ist wirklich unglaublich, was kurz vor Weihnachten passiert ist. Da haben mir und meiner Band Rhadio doch insgesamt 118 Menschen dabei geholfen, die Summe von 11.505 € zu sammeln! Unsere Crowdfunding-Kampagne bei Startnext ist ein voller Erfolg. Danke an euch alle, die ihr mit angepackt habt! Die 10.000 Euro, die wir benötigen, um das Studio, den Techniker, den Mix, das Mastering, das Pressen der CDs usw. bezahlen zu können, haben wir also locker zusammen. Ein paar Hundert Euro werden noch als Transfer-Gebühren und als Provision für die Plattform abgezogen. Aber der Rest fließt in die Produktion. Und damit geht’s…

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Melanie rächt sich (TimTom-Guerilla-Kurzgeschichte)

Sie atmete erleichtert auf, als die Haustür ins Schloss fiel und die Schritte ihres Vaters sich entfernten. Ihre Mutter war schon vor einer halben Stunde zur Arbeit gegangen, und jetzt war sie allein. Allein mit fünf Männern, die noch schliefen. Eigentlich musste auch sie sich auf den Weg zur Schule machen. Das Gymnasium war zwar nicht weit entfernt, aber zu Fuß würde sie gut fünfzehn Minuten brauchen, und es war schon kurz nach halb acht. Sie stand im Flur und betrachtete ihre Jacke, die am Garderobenhaken hing. Die fünf Typen waren eine Punkband und ihr Manager. Dass sie ausgerechnet im…

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Wa(h)re Kunst

Am vergangenen Wochenende hatte ich eine schöne Begegnung mit einem befreundeten Sänger und Songwriter. Wir sprachen übers Songwriting, über unsere Lieder und Texte und über den Klassiker: die Spannung zwischen dem eigenen künstlerischen Anspruch und den Anforderungen des Marktes. ___STEADY_PAYWALL___ Wie sehr muss sich die Künstlerin/der Künstler den Erwartungen der potentiellen Käufer anpassen oder eben doch einen eigenen Weg gehen? Ist Kunst eine Dienstleistung, weil man sich ja schließlich gerne dafür bezahlen lassen möchte? Oder ist die künstlerische Arbeit doch eher so etwas wie eine pädagogische Leistung, bei der die Künstlerin/der Künstler die Leser/Hörer/Betrachter an die Hand nimmt und sagt:…

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Wie ich Songs schreibe

Als ich ein älterer Jugendlicher oder vielleicht auch junger Erwachsener war (so genau weiß ich das nicht mehr), hatte ich, was das Schreiben von Liedern angeht,  eine wichtige Erkenntnis: Ich kann das. Damit meinte ich nicht, dass ich mich für besonders begabt hielt, Lieder zu schreiben. Es war vielmehr die ganz banale Erkenntnis, dass ich Worte und Töne miteinander verbinden konnte und dass auf diese Weise ein Lied entstand. Ich hatte einen ziemlich schlechten englischen Text verfasst, eine Art Gedicht, und dann in einem Anfall von Wagemut mir dazu mehr oder weniger passende Töne ausgedacht. Und siehe – ein Lied…

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Von der Wichtigkeit des Unnützen

Gestern habe ich in Franken eine junge Künstlerin getroffen. Ich hatte bei einem Gottesdienst gesprochen und mich wie gewöhnlich als Künstler aus Marburg vorgestellt. Allein das war Grund genug für sie, nach meiner Predigt nach vorne zur Bühne zu kommen und nach meiner Kunst zu fragen. Während meines Vortrages hatte ich meine sonstige Arbeit gar nicht erwähnt. Nur zur Einführung, als ich mich vorstellte, hatte ich kurz gesagt, was ich zuletzt gemacht habe und womit ich mich zurzeit beschäftigte. Ansonsten ging es um etwas völlig anderes. Sie aber sprach mich auf meine Kunst an. Ich vermute, das lag daran, dass…

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Timmy schaukelt

Unser Universitätsstädtchen hat einen Spielplatz, der direkt am Fluss liegt – nicht so unmittelbar, dass Kinder hineinplumpsen könnten, aber immerhin so nahe, dass man bequem zu ihm hinüberspazieren kann, selbst wenn man sehr kurze Beine hat. Dieser Spielplatz wimmelt fast immer vor Menschen. Er ist voller engagierter Eltern, die ihre Sprösslinge rund um die Uhr fördern und fordern und sie wahrscheinlich nachts wecken, um sie im zarten Alter von drei Jahren zwischen den einzelnen Schlafphasen flugs ein paar Englischvokabeln abzufragen. Und er ist natürlich voller Kinder, kleine, nimmermüde, blond- und braungelockte Racker, die die Klettergerüste hinaufkraxeln, die Rutschen hinunterpurzeln, Sandburgen…

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G wie Gnade

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Mach was Schönes

(Im Gedenken an unsere Freundin Ellen.) Es hat Zeiten gegeben, da habe ich, wenn ich alleine gewesen bin, mich auf die Erde gesetzt und geheult. Dann war das Leben so dunkel und der Schmerz so groß, dass es kaum noch auszuhalten war. Diese Zeiten sind Gott sei Dank vorbei. Aber natürlich ist es möglich, dass sie jederzeit wiederkehren. Wir alle geben unser Bestes, dem Leid so gut es geht zu entwischen. Aber gleichzeitig wissen wir, dass es zum Leben dazugehört, so wie der Tod auch. Und sollte es das einzige Mal sein, dass wir leiden, wenn wir Abschied von geliebten…

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