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	<title>Gofi &#8211; Gofi Müller</title>
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		<title>Kontrollierte Eskalation</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Feb 2026 09:51:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In der aktuellen Ausgabe von POP KUNST SEELE sprechen wir mit der Pastorin Mira Ungewitter. Sie lebt und arbeitet in Wien, ist aber gebürtige Kölnerin. Deshalb ist der heutige Rosenmontag ein besonderer Tag für sie. Denn Mira ist erklärte Jeckin. Sie feiert seit ihrer Kindheit Karneval mit großer Begeisterung.Ich bin in Norddeutschland aufgewachsen und habe [&#8230;]]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://gofi-mueller.de/wp-content/uploads/2026/02/shutterstock_1152692921-1024x682.jpg" alt="Narren und Närrinnen auf einem Rosenmontagsumzug in Köln." class="wp-image-136" srcset="https://gofi-mueller.de/wp-content/uploads/2026/02/shutterstock_1152692921-1024x682.jpg 1024w, https://gofi-mueller.de/wp-content/uploads/2026/02/shutterstock_1152692921-300x200.jpg 300w, https://gofi-mueller.de/wp-content/uploads/2026/02/shutterstock_1152692921-768x512.jpg 768w, https://gofi-mueller.de/wp-content/uploads/2026/02/shutterstock_1152692921-1536x1024.jpg 1536w, https://gofi-mueller.de/wp-content/uploads/2026/02/shutterstock_1152692921.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><a href="https://cobainserben.de/uncategorized/karneval/">In der aktuellen Ausgabe von POP KUNST SEELE sprechen wir mit der Pastorin Mira Ungewitter. </a>Sie lebt und arbeitet in Wien, ist aber gebürtige Kölnerin. Deshalb ist der heutige Rosenmontag ein besonderer Tag für sie. Denn Mira ist erklärte Jeckin. Sie feiert seit ihrer Kindheit Karneval mit großer Begeisterung.<br>Ich bin in Norddeutschland aufgewachsen und habe mit den tollen Tagen nie etwas anfangen können. In der zweiten Klasse habe ich mich mal als Pirat verkleidet. An die anderen Rosenmontage kann ich mich nicht mehr erinnern. Doch nach dem Gespräch mit Mira habe ich etwas besser verstanden, warum Menschen diesen mehrtägigen Ausnahmezustand genießen und sich das ganze Jahr darauf freuen können.<br>Es ist eine Zeit, in der die alten Regeln nicht mehr gelten, in denen alte Ordnungen und Hierarchien außer Kraft gesetzt werden. Ja, das schließt auch Frivolität und Rausch mit ein, worüber wir Protestanten die Nase rümpfen (auch wenn Martin Luther oder auch J.S. Bach als unsere Musterprotestanten gerne und viel tranken). Es ist eben eine Art Auszeit von den Ordnungen, die wir als gegeben akzeptieren, auch wenn wir sie nicht selten als bedrückend empfinden: seriös, produktiv, gefügig, enthaltsam, höflich, gewissenhaft sein zu müssen. Das sind alles gute Werte, aber sie kosten Kraft und Disziplin.<br>Du wirst mir wahrscheinlich zustimmen, dass wir alle manchmal Urlaub von den bestehenden Ordnungen brauchen. Wir nehmen ihn beim Sport, beim Tanzen, beim Musikhören, in der Kurve des Fußballstadions, vor dem Fernseher, vielleicht sogar im Gottesdienst. Wie sehr dieser Urlaub dann kontrolliert eskaliert, hängt vielleicht von unserem Temperament ab. Vielleicht aber auch von der Größe des Drucks, unter dem wir stehen.<br>Wenn mein Bedürfnis nach kontrollierter Eskalation zu groß wird, ist das in der Regel ein Zeichen dafür, dass der Druck zu groß geworden ist. Da ist es dann klüger, eben nicht zu eskalieren, sondern sich die Beschaffenheit der Ordnung anzuschauen, die ich für mich als verbindlich betrachte, und zu überlegen, ob die Dinge wirklich so sein müssen, wie sie gerade sind. Muss ich wirklich so hart arbeiten? Ist dieser Termin wirklich unumgänglich? Kann wirklich niemand anderes diese Aufgabe übernehmen? Ist Zähne zusammenbeißen und Durchhalten wirklich die einzige Option? Muss ich gewissen Erwartungen wirklich entsprechen? Häufig ist das nicht der Fall.<br>Was mich zurück zum Karneval bringt. Schon in der Antike hat es ähnliche Feste gegeben, in denen auch die bestehenden gesellschaftlichen Ordnungen auf den Kopf gestellt wurden. Die Herrschaften wurden zu Dienern und umgekehrt. Vermutlich ist das damit gemeint, wenn an Weiberfastnacht Frauen den Männern die Krawatten abschneiden: ein zeitweiliger Aufstand gegen das Patriarchat. Ich finde das sympathisch. Allerdings bestätigt die Ausnahme am Ende doch wieder die Regel. Besser wäre es doch, wenn bedrückende Ordnungen ganz abgeschafft würden. Oder?</p>



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<p><em>Dies ist ein GOFIGRAMM, das Editorial meines kostenlosen Newsletters GOFIZINE. Den Newsletter veröffentliche ich unter <a href="https://steady.page/de/gofimueller/posts">https://steady.page/de/gofimueller</a>. Du kannst ihn dort abonnieren.</em></p>
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		<title>Flood the Zone with Love</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gofi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Feb 2026 10:37:04 +0000</pubDate>
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<p>Neulich bin ich zu Fuß zum Einkaufen gegangen. Der Schnee fiel in dichten, großen Flocken, die liegenblieben und in kurzer Zeit eine Schneedecke bildeten. Die Wolken waren dunkel und schwer und hingen tief herab. Und dann hörte ich sie über sie mir: Kraniche. Sie flogen ganz niedrig über die Dächer der Häuser, mitten im Schneegestöber, auf der Suche nach einem sicheren Platz zum Rasten. Ihre Rufe klangen kläglich, als wüssten sie selbst nicht so recht, wie sie in diese Situation hineingeraten waren. „Hey“, rief ich ihnen zu, „ihr habt euch einen beschissenen Tag ausgesucht.“ Aber was sollten sie machen? Sie waren bereits unterwegs und mussten irgendwie irgendwo ankommen.</p>



<p>Es ist nachgewiesen worden, dass sich das Zugverhalten der Vögel tatsächlich verändert hat. Sie beginnen ihre Reisen zu spät, brechen sie ab, kehren wieder um. Die Veränderung des Klimas bringt vieles durcheinander. Es sieht so aus, als wären nicht nur wir mit der derzeitigen Situation auf dem Planeten überfordert. Sie sind es auch.</p>



<p>Vielleicht zum selben Zeitpunkt saß eine Freundin von mir im Bett und blickte aus dem Fenster. Sie konnte es sich leisten, die Fenster zu öffnen, weil der Tag ausreichend dunkel war. Jetzt konnte sie das Bild des herabfallenden Schnees genießen. Zumindest für eine Weile, so lange ihre Kräfte es hergaben. Denn normalerweise liegt sie tagaus, tagein in ihrem verdunkelten Zimmer. An guten Tagen schafft sie es gerade einmal, das Bad selbst aufzusuchen. Sie bleibt dann eine Weile bei den Kaninchen sitzen und genießt die Nähe der Tiere. Anschließend muss sie sich wieder hinlegen. Sie ist deutlich jünger als ich. Vor ein paar Jahren erkrankten wir zur selben Zeit an Covid. Ich wurde wieder gesund. Sie hat seitdem das Fatigue-Syndrom. Das ist keine psychosomatische Erkrankung, sondern eine organische, die bisher noch wenig erforscht ist, was dazu führt, dass Ärzte aus Unwissenheit nicht besonders hilfreiche Ratschläge geben. Die kleinsten alltäglichen Herausforderungen werden für diese Menschen zur Überforderung.</p>



<p>Überforderung. Das ist zu allem Überfluss die Agenda bestimmter politischer Akteure. Im neurechten Jargon heißt die Devise: Flood the Zone with Shit. Grönland. Minneapolis. Kinder, die verhaftet und in Lager gesperrt werden. Menschen, die auf offener Straße erschossen werden. Millionen von Belegen, die einen Ring aus mächtigen Pädophilen sichtbar machen. Auf einen Schlag, unmoderiert, mangelhaft redigiert. Akten tauchen auf, sie verschwinden, dann tauchen sie an anderer Stelle wieder auf. Dazu russische und amerikanische Staatspropaganda in den sozialen Medien, in bestimmten Zeitungen und in den Reden der AfD, des BSW und teilweise auch der anderen Parteien. Ein Mensch, der versucht, all das zur Kenntnis zu nehmen und einzuordnen, hat irgendwann das Gefühl, durchzudrehen. Das ist gewollt. Überforderung ist das Ziel und dann schließlich Apathie, die darauf beinahe zwangsläufig folgt. Was soll man schon machen? Bringt ja eh nichts.</p>



<p>Es fühlt sich so an, als würden die Poren der Seele verstopft. Meine Freundin benutzt gerne das Wort „Durchlässigkeit“, wenn sie von einer Empfindsamkeit, einer sensiblen Wahrnehmung für bestimmte Situationen spricht, in denen Klugheit und Intuition gefragt sind. Diese Durchlässigkeit geht unter dem Druck der Bilder und Informationen verloren. Ein Verlust, den wir uns nicht leisten können, nicht als Individuen, nicht als Gesellschaft.</p>



<p>Lass uns ihnen nicht auf den Leim gehen. Lass uns unsere Durchlässigkeit bewahren, indem wir dem Schneefall zuschauen, dem Ruf der Kraniche lauschen, den Kindern beim Spielen zusehen oder auch den Kaninchen, indem wir uns unsere Geschichten erzählen und am Leben der anderen teilhaben. Flood the Zone with Love.</p>



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		<title>Eine Nachricht, die mich sehr gefreut hat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gofi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2026 15:06:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gestern habe ich eine Nachricht erhalten, über die ich mich sehr gefreut habe. „Macht wirklich Freude, Dein Buch zu lesen.“ Das hat Sarah Koller geschrieben. Sie ist die Lektorin meines neuen Romans ‚Wut. Liebe. Filmriss.‘ Sarah hat auch schon mein letztes Buch ‚Huchting‘ lektoriert. Mir hat damals die Zusammenarbeit so viel Spaß gemacht, dass ich [&#8230;]]]></description>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="645" height="1024" src="https://gofi-mueller.de/wp-content/uploads/2026/01/wut-liebe-filmriss-645x1024.jpg" alt="" class="wp-image-33" srcset="https://gofi-mueller.de/wp-content/uploads/2026/01/wut-liebe-filmriss-645x1024.jpg 645w, https://gofi-mueller.de/wp-content/uploads/2026/01/wut-liebe-filmriss-189x300.jpg 189w, https://gofi-mueller.de/wp-content/uploads/2026/01/wut-liebe-filmriss-768x1219.jpg 768w, https://gofi-mueller.de/wp-content/uploads/2026/01/wut-liebe-filmriss-968x1536.jpg 968w, https://gofi-mueller.de/wp-content/uploads/2026/01/wut-liebe-filmriss-1290x2048.jpg 1290w, https://gofi-mueller.de/wp-content/uploads/2026/01/wut-liebe-filmriss.jpg 1331w" sizes="(max-width: 645px) 100vw, 645px" /></figure>



<p>Gestern habe ich eine Nachricht erhalten, über die ich mich sehr gefreut habe. „Macht wirklich Freude, Dein Buch zu lesen.“ Das hat Sarah Koller geschrieben. Sie ist die Lektorin meines neuen Romans ‚Wut. Liebe. Filmriss.‘ Sarah hat auch schon mein letztes Buch ‚Huchting‘ lektoriert. Mir hat damals die Zusammenarbeit so viel Spaß gemacht, dass ich sie gefragt habe, ob wir das nicht wiederholen können.</p>



<p>Ein Lektorat ist für ein Buch sehr wichtig. Es passiert schnell, dass ich als Autor Details aus dem Blick verliere, wenn ich schon lange an einem Manuskript gearbeitet habe. Irgendwann sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Da hilft ein professioneller Blick von außen. „Bist Du Dir sicher, dass sich die Person in dieser Situation so verhält?“ – „Warum steht der Charakter jetzt vor einer verschlossenen Tür? Im letzten Kapitel hat er doch einen Schlüssel mitgenommen.“ – „Ich finde, diese Szene braucht es nicht unbedingt.“ – „Ich würde das Kapitel anders nennen. Was hältst Du von diesem Vorschlag: …“</p>



<p>Bei unserer gemeinsamen Arbeit an ‚Huchting‘ habe ich gemerkt, dass Sarah versteht, was mir als Autor wichtig ist. Sie hat nicht einfach nur gute Tipps gegeben, sondern das künstlerische Konzept verstanden. Deshalb bin ich so dankbar, dass sie wieder mitmacht.</p>



<p>Und ich freue mich, dass ihr die Arbeit daran gefällt. Dabei ist das Thema der Geschichte(n) gar nicht so lustig. Es geht, grob gesagt, um Männer und Frauen, die ihren Platz in der Welt suchen oder glauben, ihn verteidigen zu müssen. Es kommt zu Verletzungen. Für manche endet es sogar tödlich. ‚Wut. Liebe. Filmriss.‘ tut manchmal ganz schön weh. Ich gehe darin nicht besonders rücksichtsvoll um mit meinen Figuren, mit mir selbst und mit meiner Leserschaft.</p>



<p>Ich finde, dass das notwendig ist. Nicht immer, aber immer wieder. Denn diese Suche nach dem Platz in der Welt, die Furcht davor, ihn möglicherweise nicht zu finden oder wieder zu verlieren, die kennen wir alle mehr oder weniger. Ziemlich schnell kann es dabei passieren, dass wir einander verletzen. Das ist verständlich. Aber es hilft natürlich nicht. Viel besser ist es doch, wenn wir uns gegenseitig unterstützen mit den Ressourcen, die wir haben, mit Wissen, Ratschlägen oder einfach nur ein wenig Zeit.</p>



<p>Eine banale Aussage, ich weiß. Aber vielleicht muss man sich auch solche banalen Dinge zwischendurch mal wieder vor Augen halten.</p>



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		<title>Jede gute Tat eine Heldentat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gofi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 11:50:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gemeinsam mit Freund*innen aus Fulda beschäftige ich mich regelmäßig mit Ausschnitten aus der Bibel. Wir treffen uns einmal im Monat, um gemeinsam zu beten, diese Texte zu lesen und darüber nachzudenken, welche Relevanz sie für unseren Alltag haben könnten. (Diese Treffen nehmen wir übrigens auf und veröffentlichen sie als Podcast. Du kannst sie hier finden, [&#8230;]]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="969" height="775" src="https://gofi-mueller.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_20260123_091804_082.jpg" alt="" class="wp-image-89" srcset="https://gofi-mueller.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_20260123_091804_082.jpg 969w, https://gofi-mueller.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_20260123_091804_082-300x240.jpg 300w, https://gofi-mueller.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_20260123_091804_082-768x614.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 969px) 100vw, 969px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das ist der fünfjährige Liam Conejo Ramos aus Minnesota. Er wurde auf dem Nachhauseweg von der Schule von Mitarbeitern der Einwanderungsbehörde festgehalten, um seine Eltern dazu zu zwingen, die Haustür zu öffnen und sich den Mitarbeitern zu stellen. Liam und sein Vater Adrian Alexander Conejo Arias befinden sich inzwischen in einem Internierungslager am anderen Ende der Vereinigten Staaten in Texas.</figcaption></figure>



<p>Gemeinsam mit Freund*innen aus Fulda beschäftige ich mich regelmäßig mit Ausschnitten aus der Bibel. Wir treffen uns einmal im Monat, um gemeinsam zu beten, diese Texte zu lesen und darüber nachzudenken, welche Relevanz sie für unseren Alltag haben könnten. (Diese Treffen nehmen wir übrigens auf und veröffentlichen sie als Podcast. <a href="https://os17.de/">Du kannst sie hier finden, zusammen mit Texten und Gebeten, die wir dafür entwickelt haben.</a>)&nbsp;</p>



<p>Bei meinen Vorbereitungen auf das gestrige Treffen, bin ich auf die bekannte Stelle gestoßen, in der Jesus vom Weltgericht spricht (Matthäus 25). Dieser Abschnitt stellt ein Ereignis in der Zukunft vor, bei dem jemand, der als der Menschensohn bezeichnet wird, zu Gericht sitzt über die Menschheit und die Taten jedes Einzelnen beurteilt. Für die beurteilten Menschen stellt sich eine entscheidende Frage: Dürfen sie an einer utopischen, friedlichen Zukunft teilhaben? Das Kriterium dafür ist, ob sie gewisse Dinge getan haben oder nicht. Diese Taten sind so banal, dass sich die Beurteilten selbst nicht mehr daran erinnern können.&nbsp;</p>



<p>Die Menschen sollten</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>dem Hungrigen zu essen geben</li>



<li>dem Durstigen zu trinken geben</li>



<li>den Fremden aufnehmen</li>



<li>den Nackten bekleiden</li>



<li>den Kranken besuchen</li>



<li>dem Gefangenen Gesellschaft leisten</li>
</ul>



<p>Es handelt sich also nicht um komplizierte Dogmen, die man wissen, glauben, an die man sich halten sollte, es handelt sich nicht um herausfordernde religiöse Übungen, wie Askese, Selbstaufgabe, das Studium heiliger Texte oder Ähnliches. Stattdessen sind es naheliegende Dinge, die man aus reiner Menschlichkeit tut. Oder eben nicht.</p>



<p>Mich fasziniert an dieser Vision, dass die Handlungen von allen getan werden können, unabhängig von den wirtschaftlichen Möglichkeiten, den religiösen Überzeugungen und anderen Lebensbedingungen. Und dann gibt es noch einen besonderen Clou.</p>



<p>Der Menschensohn lässt deshalb diese Taten das entscheidende Kriterium sein, weil er selbst, der Richter, in jedem notleidenden Menschen anwesend ist. Jeder Mensch in Not personifiziert den Menschensohn. Das heißt, dass jede notlindernde, gute Tat eine Tat an ihm ist. Das hebt jede Hierarchie auf, sowohl, was die Stellung einzelner angeht (niemand ist weniger wert als jeder andere Mensch auch), als auch, was die Relevanz von Taten angeht (jede gute Tat ist eine Heldentat).</p>



<p>Mich bewegt das deshalb, weil im politischen Diskurs der Ton rau geworden ist. Nacheinander und immer schnellerer Folge werden einzelne Gesellschaftsgruppen zu Problemen erklärt, und zwar genau die, von denen Jesus redet: erst die Migrant*innen, dann die Bürgergeldempfänger*innen, dann die Kranken, die nicht genug arbeiten. Jedes Mal, wenn eine dieser Gruppen als Problem identifiziert wird, wird dem Rest der Gesellschaft erklärt, dass es ihm besser gehen wird, wenn man sich erst einmal um diese Problemgruppe gekümmert hat. Bei genauerem Hinsehen stellt sich dann heraus, dass das Problem übertrieben worden ist und auch der gesellschaftliche Nutzen, der aus den Maßnahmen folgen sollte.&nbsp;</p>



<p>Mich bewegt die Vision, die Jesus entwirft, aber auch deshalb, weil in diesen Tagen Leute, die seinen Namen im Mund führen, ihm zu Ehren Lieder singen und ganze Bibelpassagen auswendig kennen, es feiern, dass in einem fernen Land jenseits des großen Teiches alte Menschen, Schwangere und auch Kinder von Agenten aus ihren Häusern und Autos gezerrt, auf den Schulwegen abgefangen, sogar aus den Kliniken geholt, eingesperrt und auch ermordet werden. In den allermeisten Fällen ohne juristische Grundlage. Es gibt Jesus-Fans, die sich darüber freuen und um Schutz und Segen für die maskierten Männer und Frauen beten, die diese Ungerechtigkeiten verüben. Ich vermute, dass Matthäus 25 nicht zu ihren Lieblingsbibelstellen gehört.</p>



<p>Ob man nun religiös ist oder nicht, ich glaube, es ist möglich, den Worten von Jesus zuzustimmen, weil die Geschichte belegt, dass sie wahr sind: Eine Menschheit, die sich den Schwächsten zuwendet, hat Zukunft. Eine Menschheit, die das nicht tut, hat sie nicht.</p>
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		<title>Unruhige Hoffnung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gofi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 11:48:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am vergangenen Wochenende habe ich mich mit einer Reihe mutiger, hoffnungsvoller und engagierter Menschen getroffen, die die Entwicklungen in der Welt und in der Gesellschaft zwar mit Sorge beobachten, sich davon aber nicht einschüchtern lassen, sondern darauf antworten mit guten Ideen, Worten und Taten. „Unruhige Hoffnung“ war das Thema dieser Tagung. https://unruhigehoffnung.de/ Sie fand in [&#8230;]]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://gofi-mueller.de/wp-content/uploads/2026/01/logo-unruhigehoffnung-1024x576.jpg" alt="Das Logo der Konferenz 'Unruhige Hoffnung'" class="wp-image-88" srcset="https://gofi-mueller.de/wp-content/uploads/2026/01/logo-unruhigehoffnung-1024x576.jpg 1024w, https://gofi-mueller.de/wp-content/uploads/2026/01/logo-unruhigehoffnung-300x169.jpg 300w, https://gofi-mueller.de/wp-content/uploads/2026/01/logo-unruhigehoffnung-768x432.jpg 768w, https://gofi-mueller.de/wp-content/uploads/2026/01/logo-unruhigehoffnung-1536x864.jpg 1536w, https://gofi-mueller.de/wp-content/uploads/2026/01/logo-unruhigehoffnung.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Am vergangenen Wochenende habe ich mich mit einer Reihe mutiger, hoffnungsvoller und engagierter Menschen getroffen, die die Entwicklungen in der Welt und in der Gesellschaft zwar mit Sorge beobachten, sich davon aber nicht einschüchtern lassen, sondern darauf antworten mit guten Ideen, Worten und Taten.</p>



<p>„Unruhige Hoffnung“ war das Thema dieser Tagung. <a href="https://unruhigehoffnung.de/">https://unruhigehoffnung.de/</a> Sie fand in der Akademie Biggesee in Attendorn statt. Und neben vielen wichtigen inhaltlichen Impulsen nehme ich vor allem einen mit: Wir brauchen einander. Was immer in der Zukunft auf uns zukommen mag, es ist wichtig, dass wir Teil von Gemeinschaften sind, die sich gegenseitig helfen und unterstützen. Denn zu solchen Gemeinschaften kann jede*r etwas beitragen, so groß oder klein es auch sein mag.</p>



<p>Ganz zu Beginn des Christentums, als es noch keine Religion, sondern eine jüdische Sekte war, war das das Prinzip, dem die kleinen Gemeinschaften folgten. Sie waren unbedeutend und über das ganze Römische Reich verstreut. Aber sie glaubten, dass sie in einer ganz besonderen historischen Situation waren, und sie waren gefasst darauf, dass außergewöhnliche Dinge unmittelbar bevorstanden, sowohl positive als auch negative. Außerdem waren sie miteinander vernetzt und halfen einander. Als das Römische Reich im Chaos versank, waren sie immer noch da.</p>



<p>Diese Art zu denken, ist mir am Wochenende begegnet. Es hat mich ermutigt. Überall um uns herum gibt es gute Menschen, die bereit sind, für das Gute einzustehen. Das ist ein hoffnungsvoller Gedanke, finde ich.</p>
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		<item>
		<title>Geistesgegenwart, Mut und Nachsicht</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 11:42:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gestern Abend habe ich einen Spaziergang durch den verschneiten Wald vor unserer Haustür gemacht. Etwas weiter vorn auf dem Weg sah ich einen Mann und ein Kind, das Schlitten fuhr. Als ich den Mann erreichte, lächelte er mich an und sagte: Sie haben ja gar keinen Schlitten dabei. Ich musste lachen: Genau dasselbe habe ich [&#8230;]]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://gofi-mueller.de/wp-content/uploads/2026/01/PXL_20260111_154225675-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-86" srcset="https://gofi-mueller.de/wp-content/uploads/2026/01/PXL_20260111_154225675-1024x576.jpg 1024w, https://gofi-mueller.de/wp-content/uploads/2026/01/PXL_20260111_154225675-300x169.jpg 300w, https://gofi-mueller.de/wp-content/uploads/2026/01/PXL_20260111_154225675-768x432.jpg 768w, https://gofi-mueller.de/wp-content/uploads/2026/01/PXL_20260111_154225675-1536x864.jpg 1536w, https://gofi-mueller.de/wp-content/uploads/2026/01/PXL_20260111_154225675.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Gestern Abend habe ich einen Spaziergang durch den verschneiten Wald vor unserer Haustür gemacht. Etwas weiter vorn auf dem Weg sah ich einen Mann und ein Kind, das Schlitten fuhr. Als ich den Mann erreichte, lächelte er mich an und sagte: Sie haben ja gar keinen Schlitten dabei. Ich musste lachen: Genau dasselbe habe ich auch gerade gedacht.</p>



<p>Das stimmte wirklich. Als wir vor knapp zwanzig Jahren hierherzogen, freute ich mich darauf, die steilen Waldwege mit dem Schlitten hinunterzufahren. Dazu ist es nie gekommen. Denn wie Du weißt, sind die Winter in den vergangenen Jahren meistens eher mild ausgefallen. Solch eine klirrende Kälte wie zuletzt hat es selten gegeben.</p>



<p>Gestern also hätte ich die Gelegenheit nutzen können, meinen alten Traum zu erfüllen. Ich habe es nicht getan. Ich glaube sogar, dass wir keinen Schlitten mehr haben. Wir haben ihn einfach nie gebraucht. Nicht schlimm. Ich habe eben einen Winterspaziergang gemacht, die eiskalte Luft genossen und den Wald, der durch den Schnee jetzt ganz anders und irgendwie aufregend aussah.</p>



<p>Später am Abend habe ich mich mit Freund*innen zum openSPACE online getroffen. Das ist ein Videocall, der einmal im Monat stattfindet und bei dem wir über das Leben und den Glauben sprechen. Die Teilnehmer*innen wohnen an unterschiedlichen Orten in Deutschland. Gestern sprachen wir über das Thema ‚Chancengleichheit‘: Wem werden welche Chancen im Leben zugestanden und wem nicht? Wie kommt es dazu oder warum nicht? Wir haben uns mit Aussagen konfrontiert und darüber nachgedacht, ob sie auf uns zutreffen:</p>



<p><em>* </em>Geldsorgen spielen in meinem Leben bisher eher keine Rolle.&nbsp;* Mir war früh klar, welche Möglichkeiten der Bildung es gibt.<br>* Fehler oder Umwege in meinem Lebenslauf hatten keine negativen Folgen.<br>* Existenzängste kenne ich eher nicht.<br>* Ich habe Menschen in meinem Leben, die mir Möglichkeiten eröffnen können.<br>* Ich musste selten erklären, woher ich komme.<br>* Ich habe gelernt, meine Interessen selbstbewusst zu vertreten.<br>* Meine Lebensrealität gilt meist als „normal“.</p>



<p>Ein Spaziergang im Schnee zu Beginn eines neuen Jahres, das fühlt sich ein bisschen wie ein Neuanfang an. Wie ein weißes Blatt Papier. Als würde der erste Monat neue Möglichkeiten für das Jahr eröffnen. Aber die Startvoraussetzungen sind bei uns allen sehr unterschiedlich. Nicht alle haben die gleichen Chancen. Und trotzdem werden sich für uns alle in den nächsten Monaten unerwartete Gelegenheiten ergeben, bei denen es darauf ankommen wird, ob wir geistesgegenwärtig und mutig genug sind, sie zu nutzen.</p>



<p>Das wünsche ich Dir für das kommende Jahr: Geistesgegenwart, Mut. Und auch Nachsicht mit Dir selbst. Denn was für Dich möglich sein wird und was nicht, das wird auch von Umständen abhängen, die Du nicht oder nur wenig beeinflussen kannst.</p>



<p>Lass uns das Beste draus machen. Und freundlich zu uns sein, wenn es nicht hinhaut. Denn wenn auch das Schlittenfahren nie Wirklichkeit werden sollte, dann freue Dich doch wenigstens am Spaziergang und der schönen Aussicht.</p>
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