Ab dem 1. Februar: TimTom Guerilla als Hörbuch-Podcast

Dies ist vielleicht eine schöne Nachricht für alle, die dicke Bücher furchteinflößend finden oder sowieso lieber hören als lesen: Ich werde ‘TimTom Guerilla’ als Hörbuch veröffentlichen. Und das auch noch kostenlos: nämlich als Podcast.

Was ist ein Podcast? Ein Podcast ist eine Art Radiosendung, die im Internet veröffentlicht wird und die man entweder direkt auf der jeweiligen Webseite hören oder abonnieren kann. Wer sie abonniert, der bekommt die neuesten Folgen direkt auf sein Abspielgerät geladen.

Ab Mittwoch, dem 1. Februar, gehen die ersten Kapitel online. Und ab dann geht das wöchentlich so weiter: An jedem Mittwoch folgen weitere Kapitel. Nach etwa 20 Folgen wird das gesamte Hörbuch veröffentlicht sein, ungekürzt, von mir selbst gelesen. Jede einzelne Folge wird etwa 30 bis 40 Minuten dauern.

Klar, die Frage drängt sich auf: Ist das schlau? Wieso verschleudere ich ein Produkt, an dem ich jahrelang geschrieben habe und das mich Monate gekostet hat, um es aufzunehmen und zu produzieren? Ist das nicht zu kostbar, um es einfach zu verschenken?

Jein. Natürlich ist gute Arbeit ihr Geld wert. Aber zum jetzigen Zeitpunkt gibt es etwas, was ich noch dringender benötige als die Bezahlung meiner Arbeit. Und das sind Leser. Wer mich nicht kennt, kann nichts von mir kaufen. Und wer mich kennt, aber noch gar nicht weiß, dass und wie ich schreibe,  der muss vielleicht erst einmal etwas mir hören oder lesen, um überhaupt zu wissen, dass er oder sie das, was ich fabriziere, mag.

Wir alle kennen das: Wir betreten einen Buchladen, weil wir Lust haben auf ein gutes Buch. Dann stehen wir vor großen Regalen und lassen den Blick schweifen über Tausende von Buchrücken. Was fällt uns sofort ins Auge? Natürlich die Bücher, die besonders präsentiert werden und auf Tischen ausliegen. Und dann Autoren, von denen wir schon einmal gehört oder die wir selbst schon gelesen haben. Am Ende verlassen wir den Laden mit einem Buch in der Tasche. Und Tausende von Titeln wurden von uns noch nicht einmal gesehen, geschweige denn registriert. Wenn wir im Internet nach Büchern suchen, geht es uns ganz ähnlich. Von dem Zeug wird jedes Jahr so dermaßen viel produziert, da kann man den Überblick gar nicht behalten. Wer von einem Autor oder einem Buch gar nichts weiß, der wird es in der Regel nicht entdecken, es sei denn irgendjemand weist ihn oder sie darauf hin.

Deshalb schenke euch das Hörbuch, in der Hoffnung, dass es Euch gefällt, dass Ihr es weiterempfehlt  und Ihr Euch schon auf das nächste Buch von mir freut. Denn Geldverdienen ist das Eine. Das Andere und noch viel Wichtigere ist es, Leuten, die sich darüber freuen, gute Geschichten zu erzählen. Wenn das gelingt, ist eigentlich alles gut.

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Die Entstehung einer eigenen Welt

Winterzeit ist Geschichtenzeit. So empfinde ich das zumindest. Wenn es draußen kalt ist und früh dunkel wird, dann macht es besonders viel Spaß, sich in einen Sessel zu verziehen und zu schmökern. Besonders gerne lese ich dann Abenteuergeschichten. In früheren Jahren waren das vor allem Tolkiens Geschichten aus Mittelerde. Und als ich die beinahe auswendig kannte, war ‘Game of Thrones’ ein Ersatz, der zwar nicht so gut wie das Original, aber gut genug war.

Inzwischen ist die Winter- und Ferienzeit die Saison, in der ich mich um meine eigene Fantasy-Geschichte kümmere, und das nun mittlerweile auch schon seit einigen Jahren. Ich freue mich jedes Mal, wenn die Ferien den gnadenlosen Schulrhythmus unterbrechen, wenn wir mal wieder ausschlafen können und nicht ständig auf die Uhr sehen müssen, entweder, weil es Zeit ist zum Aufstehen oder zum Aufbrechen oder zum Schlafengehen.

Der Nachteil an den Ferien ist, dass ich nicht zum Schreiben komme. Denn Schreiben, vor allem fiktive Texte, kann ich nur, wenn meine Familie nicht da ist und ich das Haus für mich alleine habe. Wenn jederzeit die Möglichkeit besteht, dass jemand den Kopf hereinsteckt und mich fragt, was das PC-Passwort ist oder wo Mama ist oder ob ich schon den KFZ-Mechaniker angerufen habe, kann ich keine Geschichten erzählen. Dafür brauche ich Ruhe.

Mit den vorbereitenden Arbeiten für das Geschichtenerzählen ist das anders. Recherchieren und lesen kann ich natürlich auch dann, wenn meine Leute um mich herum sind. Und nachdenken, das geht auch, zum Beispiel darüber, wie eine ganze Kultur beschaffen sein sollte, die ich mir gerade ausdenke.

Es handelt sich um ein indigenes Volk, das im bewaldeten Norden eines Subkontinents lebt, der von seinen Bewohnern Kamésh genannt wird. Die Menschen nennen sich selbst Kaméshy, was so viel heißt wie ‘Kinder der Kamesh’ oder ‘Die, die der Kamésh zugehörig sind’. Es ist noch nicht so lange her, dass sie feststellen mussten, dass sie nicht die einzigen Menschen des Kontinents sind. Sie haben deshalb keinerlei Bezeichnungen für Völker oder Nationalitäten. Alle Menschen sind für sie Kaméshy.

Die Kaméshy sind eine matriarchalische Kultur. Ihren recht großen Dörfern stehen die Ashimerech vor, weise Frauen, die nicht nur die Rolle der Schamanin, sondern auch der politischen Führerin innehaben. Auch ansonsten haben die Frauen das Sagen. Sie sind die Kriegerinnen und Jägerinnen der Stämme und leiten die einzelnen Häuser an, in denen Frauen und Männer in Gruppen zusammen leben.

Männer dagegen widmen sich den Pflichten des Haushaltes, der Kindererziehung, des Ackerbaus und der Viehzucht. Es ist für einen Mann zwar möglich, in die Kaste der Jägerinnen und Kriegerinnen aufzusteigen, aber nur in Ausnahmefällen.

Der Wald ist das natürliche Lebensumfeld der Kaméshy, er bietet Schutz und versorgt sie mit allem, was sie brauchen. Sie betreiben kaum Ackerbau und halten nur sehr wenige Haustiere. Viel mehr leben sie von der Jagd, dem Fischfang und dem Sammeln von Nahrung.

In dieser Kultur wächst ein kleiner Junge auf, der Kulita heißt (‘Bärchen’). Er weiß es noch nicht, aber in Kürze wird seine ganze Welt aus den Fugen geraten, wenn Männer auf Schiffen und mit eisernen Waffen sein Dorf überfallen und die Einwohner töten, gefangen nehmen oder vertreiben. Aber bis ich diese Geschichte erzählen kann, wird es noch eine ganze Weile dauern. Vielleicht ist es in ein paar Jahren so weit.

Was mich in den vergangenen zwei Wochen fasziniert hat, war die Frage, wie Menschen einer fast prähistorischen Kultur ihr Leben führen. Wie bauen sie ihre Häuser? Wie bereiten sie ihre Nahrung zu? Wie jagen sie? Was finden sie überhaupt im Wald an Nahrung? Wie organisieren sie ihre Gesellschaft? Woran glauben sie? Welche Geschichten erzählen sie sich, die ihre Welt und ihre Herkunft erklären?

Besonders viel gelernt habe ich von den Indianern Nordamerikas. Den Roman ‘Panther in the Sky’, die Lebensgeschichte des Shawnee-Häuptlings Tecumseh, erzählt von James Alexander Thom, habe ich jetzt schon zum zweiten Mal gelesen und mir diesmal viele Notizen gemacht. Wer auf so einen Stoff Lust hat, sollte sich das Buch mal genehmigen. Es ist großartig.

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Lesestoff für die Feiertage

Es weihnachtet, und Ihr wisst, was das bedeutet: Erst wird’s stressig, dann feierlich, und dann irgendwann langweilig.

Ich stelle Euch deshalb eine, wie ich finde, schöne und unterhaltsame Romanserie vor, die alle die begeistern wird, die sich für historische Romane, das frühe Mittelalter und kämpfende Männer in Rüstungen interessieren. Diese Serie macht Spaß und bietet jede Menge unterhaltsamen Lesestoff für lange Winternachmittage und -abende.

Gerade ist der zehnte und letzte Band der ‘Uthred-Saga’ (‘The Saxon Stories’) von Bernard Cornwell auf Englisch erschienen, und ich habe ihn zur Hälfte durch. Es handelt sich nicht um große Literatur. Meine viel schlauere und gebildetere Frau quittiert Bücher dieser Art nur mit einem spöttischen Schnauben. Doch mir geht es da anders. Ich schätze handwerklich gut gearbeitete Geschichten. Und nichts anderes ist diese Saga. Sie erhebt nicht den Anspruch, hohe Kunst zu sein, sondern will solide unterhalten, während die Leser sogar noch etwas dabei lernen können. Hier wandern also keine Huren oder Apothekerstöchter, sondern man lernt das England des neunten Jahrhunderts und den Aufstieg Alfreds des Großen kennen mit seinem Traum von einem vereinigten ‘Englaland’. Und das ist so gut recherchiert und meistens (leider nicht immer) so gut erzählt, dass es eine Freude ist.

Worum geht es? Der Junge Uthred lebt auf der Festung Bebbanburg (Bamburgh) hoch im Norden, an der heutigen Grenze zu Schottland. Als dänische Wikinger die Stadt Eoferwic (York) überfallen, befiehlt der König Northumbrias seinen Fürsten, die Eindringlinge anzugreifen und zurückzuwerfen. Uthreds Vater, Aldermann und Herrscher über Bebbanburg, zieht mit seinen Männern in den Krieg. Sein Sohn begleitet ihn. Doch die Angelsachsen unterschätzen die Kriegskunst der Wikinger. Sie werden geschlagen, Uthreds Vater fällt. Und der Junge wird von einem Dänen gefangen genommen und verschleppt.

Die Eindringlinge lassen sich im Land nieder, und Uthred ist bald ein selbstverständlicher Teil der Hausgemeinschaft. Er wächst wie ein Däne unter Dänen auf, betet zu den alten Göttern und lernt zu kämpfen wie ein  Wikinger. Aber nach wenigen Jahren verschlagen ihn die politischen Wirren zurück zu den Angelsachsen, die inzwischen gegen die immer neuen Einfälle der Räuber aus dem Norden um ihr Überleben kämpfen. Obwohl sich Uthred den Dänen stärker verbunden fühlt als den eigenen Leuten, schlägt er sich in den militärischen Auseinandersetzungen auf die Seite der Angelsachsen und wird zu ihrem wichtigsten Kriegsherren unter Alfred, der später ‘der Große’ genannt werden wird. Denn ihn treibt eine Sehnsucht: die Festung Bebbanburg zurückzugewinnen, die nach dem Tod des Vaters von dessen Bruder geraubt worden ist.

Und so spinnt sich die Handlung fort, durch ganze zehn Bände. Es stimmt, was manche Kritiker sagen, hin und wieder ähneln sich die erzählerischen Muster, und es ist auch nicht jeder Band gleich stark. Unterm Strich aber begeistern die detaillierten und realistischen Beschreibungen des Alltagslebens in den Orten und Städten und auch der Kriegsführung.

Ich kann manchmal etwas ungnädig sein, wenn ich das Gefühl habe, dass mir eine Geschichte die Zeit stiehlt (in der ich immerhin eine andere, bessere hätte lesen können). Bei Cornwells ‘Saxon Stories’ ist mir das nie passiert. Dafür ist das Handwerk, das er bei der hohen Frequenz, mit der publiziert, abliefert, zu solide.

Der eine oder andere mag sich fragen, ob man sich in Zeiten, in denen Aleppo in Schutt und Asche gebombt wird oder im Sudan die christliche Bevölkerung systematisch ausgerottet wird, wirklich mit einem Schmöker in den Sessel verziehen und es sich gutgehen lassen darf. Ich würde sagen: Man muss das sogar. Denn erstens sollte man sich im Angesicht des Todes immer wieder neu entschließen zu leben. Und außerdem verhelfen uns Geschichten wie diese zu einer wichtigen Erkenntnis. Die Welt war schon immer entsetzlich grausam. Und gleichzeitig wunderschön. Wenn es also etwas Schönes zu entdecken gibt, sollte man sich daran freuen, solange es geht.

In diesem Sinne: Frohe Weihnacht!

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Über Fußball, die Künste und Gott

Am vergangenen Sonntag erwachte ich von einem tiefen, ruhigen Schlaf. Ich musste kurz überlegen, wo ich war. Und dann lächelte ich. Mir war ein Gedanke gekommen, der mich glücklich machte: Werder Bremen hatte am Vorabend in Berlin gewonnen. Nicht nur das. Es war überhaupt der erste Auswärtssieg der Bundesligasaison gewesen und sie hatten kein einziges Gegentor kassiert: Auch ein Novum in dieser Spielzeit.

Es versteht nicht jeder meine Begeisterung für den Fußball. Das ist auch gar nicht schlimm, es kratzt mich fast nie, wenn jemand einen kleinen Witz darüber reißt oder so tut, als würde es sich um eine Schrulle handeln, sei sie nun liebenswert oder nervig. Ärgerlich werde ich bloß, wenn jemand behauptet, Fußball sei banal und unwichtig. Und falls du, liebe/r Leser/in, das für einen Witz hältst, dann täuschst du dich. Es ist mein heiliger Ernst.

Meine Begeisterung für das Spiel hat in dem Maße zugenommen, in dem auch meine Begeisterung für Kunst und Kultur zugenommen hat. Das war leider erst sehr spät der Fall, und es schmerzt mich beinahe das zuzugeben, denn immerhin habe ich Literaturwissenschaft und Philosophie studiert und mich mit ziemlichem Feuer in die Studien gestürzt – na ja, zumindest zeitweise. Bis ich ein religiöses erweckliches Erlebnis hatte und sich meine Sicht auf die Dinge radikalisierte.

Mein Weltbild war bis dahin strikt dualistisch gewesen, aufgeteilt in das Weltliche und das Geistliche, so wie bei jedem anderen Fundamentalisten auch. Dieser Dualismus begann im Studium aufzuweichen, er verschwand nie ganz, verlor aber seine Kraft, je mehr die Künste und das wissenschaftliche Arbeiten darüber mich faszinierten (nicht, dass ich jemals besonders gut darin gewesen wäre, ich wünschte es mir zwar, musste aber immer wieder einsehen, dass ich allerhöchstens gehobenes Mittelmaß war). Als ich dann eine Begegnung mit Gott hatte, war das wie ein Blitz aus heiterem Himmel, der meine Umgebung in grelles Licht und tiefe Schatten tauchte. Auf einmal war alles glasklar, das Leben teilte sich auf in Dinge, die wichtig, und in Dinge, die unwichtig waren. Und ich beschloss, mich nur noch dem Wichtigen zu widmen.

Ich bin dankbar, dass der Gott, dem ich diese Erkenntnis zuschrieb, mich von dem Irrsinn geheilt hat. Nicht, dass ich die Begegnung mit ihm in Frage stellen würde. Es war ein wichtiges, einmaliges Erlebnis, aus dem viel Gutes erwachsen ist. Aber nicht alles, was ich damals meinte begriffen zu haben war gut und stimmig und richtig. Manches war noch nicht einmal gesund, sondern schlicht krankmachender Blödsinn, und damit meine ich vor allem das strikte Aufteilen der Realität in Wichtiges und Unwichtiges, Bedeutungsvolles und –loses. Diese Aufteilung existiert nur situativ, je nach Lebenslage, aber niemals grundsätzlich.

So richtig begriffen habe ich das erst, als ich lernen musste, meine Rolle als Vater auszufüllen, und die Erfahrung machte, wie mich der ganz banale Alltagswahnsinn an meine persönlichen und charakterlichen Grenzen brachte. Und noch eindrücklicher wurde es in meiner späteren Rolle als Hausfrau und Mutter. Ja, ich weiß, ich sollte schreiben: Hausmann und Vater. Aber das bringt den Punkt nicht rüber, um den es mir geht. Denn wenn man sich als Hausmann und Vater bezeichnet, erntet man dafür fast immer Bewunderung, als Hausfrau und Mutter dagegen nur ein Achselzucken. Beides ist falsch und wird dem Umstand nicht gerecht, wie sehr ein unaufgeräumtes Wohnzimmer oder eine nicht ausgeräumte Spülmaschine die geistige Gesundheit eines Menschen bedrohen kann, für den die stereotype Repetition des Alltäglichen zur unerträglichen Belastung wird. Wer jetzt lacht, hat keine Ahnung. Oder weiß genau, wovon ich schreibe.

In dieser Zeit gab es für mich nur eine einzige Möglichkeit, nicht wahnsinnig zu werden: Ich musste die Banalität des Alltags zu würdigen wissen. Ich musste sie willkommen heißen und feiern. Und damit sind wir wieder bei der Kunst. Und natürlich auch bei der Theologie. Denn die Künste helfen beim Feiern. Wer sich an ihnen freuen kann, hat schon mal einen Trumpf in der Hand. Und wer dann noch Christ ist, der an einen Gott glaubt, der ebenfalls Mensch wurde und schwitzte, pisste und schiss, der hat beste Überlebenschancen.

Je mehr ich den Mut aufbrachte, den Alltag mit offenen Armen zu begegnen, und ihn nicht mehr krampfhaft in eine Aneinanderreihung von Highlights zu verformen, wuchs meine Liebe zu den Künsten wie zu meinem Glauben. Kunst, Alltag und Glauben wurden eins, sie wurden zu unterschiedlichen, aber komplementären Perspektiven auf das Leben, und dieses wurde auf einmal zu etwas sehr, sehr Schönem, und zwar genau so, wie es war, und nicht so, wie es nach meinen ursprünglichen Vorstellungen hätte sein sollen.

Weder die Künste noch der Glaube, und sei er auch christlich, können jemals dualistisch sein, wenn Kunst, Glaube und schließlich Leben heilsam und gut sein sollen.

Und was hat das mit Fußball zu tun? Nun gut, er ist vielleicht doch banal. Und das ist ja gerade das Schöne an ihm. Oder? Er bietet die Möglichkeit, sich geistig zu beschäftigen. Und er ist ein Spiel. So wie alle Kunst und alle Kultur und jede Liturgie letztlich Spiel sind (schlag’s nach bei Gadamer). Der Mensch ist immer ein Spielender, ein homo ludens. Das gehört zu uns, so wie das Lieben, Essen und Schlafen. Wer Mensch ist, spielt. Wer spielt, ist Mensch.

Und deshalb freue ich mich schon auf nächsten Samstag. Da geht es gegen Köln.

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Der Roman

timtom-guerilla-cover… ist fertig und zu kaufen! Puh, das war eine langer Trip, auch wenn er schön war. Um so froher bin ich, dass es endlich geschafft ist. ‘TimTom Guerilla’, die Geschichte einer Punkband, die endlich den Durchbruch will, ist ein Book on Demand geworden und überall zu beziehen, wo man Bücher kaufen kann. Viel Spaß beim Lesen!

Die harten Fakten: Taschenbuch: 672 Seiten, Verlag: BoD – Books on Demand GmbH, Norderstedt, ISBN:  9783741273100, Größe: 12 x 19 cm, Preis: 19,90 € (E-Book: 8,99 €)

Und ganz viele Hintergrundinformationen findet ihr auf der Seite www.timtom-guerilla.de.

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Der Sommer

… ist da. Deshalb mache ich es kurz, es ist warm.

Magazin StoryIm Sommerheft des MAGAZIN ist eine neue Geschichte von mir erschienen. Wer Lust hat, kann sich die tolle Zeitschrift mal anschauen.

Und eine Vorankündigung: In diesem Herbst ist es endlich so weit, mein Roman TIMTOM GUERILLA wird endlich erscheinen, und zwar Ende September, und zwar im Selbstverlag. Die großartige Anja Brunsmann arbeitet gerade an einem fantasischen Cover. Näheres in Kürze.

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2016 …

magazin… ist da. Euch allen wünsche ich Glück, Erfolg und Segen.

Mein Jahr wird möglicherweise turbulenter, als ich das noch vor kurzem vermutete hätte. Nachdem die Tour im Herbst ein voller Erfolg gewesen ist, schließe ich eine Früjahres-Tour kurz nach Ostern an.

Außerdem lasse ich alte Zeiten wieder aufleben. Wer mich näher kennt, weiß, dass ich lange als Prediger im kirchlichen Jugendbereich gearbeitet habe. Die Lust zu Predigen ist wieder da, und ich freue mich, dass ich bereits die eine oder andere Einladung erhalten habe.

Außerdem wird weiter an Manuskripten gearbeitet. Drei Projekte liegen auf dem Schreibtisch, bei denen es sich um einen Krimi, einen Erzählband und ein christliches Sachbuch handelt. Wenn es soweit ist, erfahrt ihr alles Nötige.

Vielleicht sieht man sich ja in den kommenden Monaten. Würde mich freuen.

Zuletzt gab es übrigens eine Geschichte von mir mit dem Titel ‘Das Schiff’ im MAGAZIN zu lesen. Falls es noch jemand zu fassen kriegt, das Cover sieht so aus, wie auf dem Bild. Überhaupt ist diese hübsche, handliche Zeitschrift mit ihrem Schwerpunkt auf Lifestyle, Kultur und Kunst sehr lesenswert.

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Auf Tour

Tourplakat posterIch gehe im Oktober auf Tour. Also schon sehr bald. Und da werde ich einige meiner Songs spielen, einige meiner Geschichten gelesen und einige meiner Gedichte. Manche Geschichten wurden bereits von Das Magazin veröffentlicht, das diese Tour freundlicherweise unterstützt und die Termine in seiner Oktoberausgabe auch angibt. Wer es aber gerade nicht griffbereit hat, kann auch hier nachschauen, an welchen Orten ich auftrete.

Sollte ich in deiner Nähe sein und solltest du gerne kommen wollen, dann klick entweder auf den Link für nähere Informationen oder schreib mir eine E-Mail. Du findest sie im Impressum.

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Was ich ja …

bei aller Freude über den herrlichen Sommer zu erwähnen völlig vergaß, ist die Tatsache, dass im Juni eine Geschichte von mir in DasMagazin erschien. Sie heißt ‘Komm mit’ und handelt ausnahmsweise ausnahmsweise nicht von Timmy und Jimmy, sondern von Charlie und Yvonne.

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Ausstellung, Roman, Vorträge

Flucht aus Evangelikalien

Flucht aus Evangelikalien

Die Ausstellungseröffnung in Essen war ausgesprochen schön! Im Anschluss an einen gut besuchten Gottesdienst blieben an die dreißig Gäste, hörten sich meine Ausführungen zu den Motiven und dem Malstil an und genossen die Bilder. Bis zum 22. Mai sind sie in der Friedenskirche in Essen-Steele noch zu sehen, möglicherweise ziehen sie dann weiter in die Christoph-Schlingensief-Schule in Oberhausen (wo bereits ein weiteres Gemälde von mir hängt). Das steht noch nicht fest, aber angedacht ist es schon.

Die Arbeit am Roman TimTom Guerilla über eine Punkband aus Bielefeld hat die erste wichige Etappe erreicht: Der erste Entwurf ist fertig und wartet auf seine Bearbeitung. Bevor es aber damit weitergeht, stehen andere Projekte an.

ZB die Vortragsreise nach Xanten am23. Mai, zu der ich von der christlichen Gemeinschaft e/motion eingeladen wurde. Auf der Tagesordnung stehen ein Vortrag zu einem theologischen Thema und ein Abend, den ich frei gestalten darf. Mal sehen, was mir da einfällt.

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