Unruhige Hoffnung

Das Logo der Konferenz 'Unruhige Hoffnung'

Am vergangenen Wochenende habe ich mich mit einer Reihe mutiger, hoffnungsvoller und engagierter Menschen getroffen, die die Entwicklungen in der Welt und in der Gesellschaft zwar mit Sorge beobachten, sich davon aber nicht einschüchtern lassen, sondern darauf antworten mit guten Ideen, Worten und Taten.

„Unruhige Hoffnung“ war das Thema dieser Tagung. https://unruhigehoffnung.de/ Sie fand in der Akademie Biggesee in Attendorn statt. Und neben vielen wichtigen inhaltlichen Impulsen nehme ich vor allem einen mit: Wir brauchen einander. Was immer in der Zukunft auf uns zukommen mag, es ist wichtig, dass wir Teil von Gemeinschaften sind, die sich gegenseitig helfen und unterstützen. Denn zu solchen Gemeinschaften kann jede*r etwas beitragen, so groß oder klein es auch sein mag.

Ganz zu Beginn des Christentums, als es noch keine Religion, sondern eine jüdische Sekte war, war das das Prinzip, dem die kleinen Gemeinschaften folgten. Sie waren unbedeutend und über das ganze Römische Reich verstreut. Aber sie glaubten, dass sie in einer ganz besonderen historischen Situation waren, und sie waren gefasst darauf, dass außergewöhnliche Dinge unmittelbar bevorstanden, sowohl positive als auch negative. Außerdem waren sie miteinander vernetzt und halfen einander. Als das Römische Reich im Chaos versank, waren sie immer noch da.

Diese Art zu denken, ist mir am Wochenende begegnet. Es hat mich ermutigt. Überall um uns herum gibt es gute Menschen, die bereit sind, für das Gute einzustehen. Das ist ein hoffnungsvoller Gedanke, finde ich.

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