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Gofi Müller Beiträge

Kunst & so: Macht die Krise die Künstler zu Bettlern?

Der Musikkritiker Helmut Mauró hat einen Kommentar in der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht, in dem er beklagt, dass zu viele Künstler im Internet ihre Arbeit verschleudern und sich und die Kunst damit selbst demontieren. Es ist kein Wunder, schreibt er, dass der Gesellschaft die Wiedereröffnung der Friseursalons wichtiger zu sein scheint als die Unterstützung der Künstler. Denn aus lauter Angst davor, in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden, entwerten diese selbst ihre Arbeit, anstatt sich ihrer gesellschaftlichen Bedeutung bewusst zu sein. Sie sollten nicht um Almosen betteln, sondern einfach ihren Job machen.
Meiner Ansicht nach hat der Autor den Ernst der Lage nicht begriffen, weil er den gesellschaftlichen Wandel verschlafen hat. In dieser Folge erkläre ich, warum ich das so sehe.

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Vorleserunde: ‚Der Untergang des Hauses Usher‘ von E. A. Poe

Edgar Allan Poe ist der Übervater der Horrorgeschichte, ein genialer Autor aus den USA, der 1849 mit vierzig Jahren starb und erst nach seinem Tod richtig berühmt wurde. Auch wenn er ein Mann des 19. Jahrhunderts ist, sind seine Geschichten zeitlos. Die etwas altertümliche Sprache macht die Atmosphäre nur noch dichter. Große Literatur und beste Unterhaltung – das ist bei ihm kein Widerspruch.
Ich lese die Erzählung ‚Der Untergang des Haues Usher‘ in der Übersetzung von Theodor Etzel. Also hol Dir was Leckeres zu trinken und mach es Dir gemütlich. Wir gehen zusammen auf eine schöne, düstere Reise.

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