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Gofi Müller Beiträge

Schöne Reaktionen auf ‘Huchting’

Lag es an Corona oder an anderen Dingen? Keine Ahnung, jedenfalls haben die geneigten Leser*innen mein aktuelles Buch ‘Huchting – Geschichten von der Straße’ zu Beginn eher zögerlich entdeckt. Jetzt aber häufen sich die Rückmeldungen und Rezensionen, und sie sind durchweg erfreulich. Und weil ich mich tatsächlich darüber freue, zitiere ich hier eine Auswahl. Dankeschön an alle, die meine Arbeit zu schätzen wissen. Das macht mich echt glücklich. „Gofi Müller hat eine ganz eigene Art zu erzählen: trocken, ohne große Emotionen und Umschweife, typisch norddeutsch. Trotzdem liest sich sein neues Buch wie Butter. 12 ungeschminkte Geschichten aus seiner alten Heimat…

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Meet the Artist online – am 26. August!

Die Sommerpause ist vorbei, zumindest in Hessen, wo ich lebe. Höchste Zeit, dass wir etwas wiederholen, was schon im Juni ganz toll geklappt hat: ein gemeinsames Hang Out im Internet. Lass uns reden, oder stell mir Fragen, die Du schon immer mal loswerden wolltest. Die Sache ist ganz einfach: Ein oder zwei Tage vor unserem Treffen schicke ich an alle Steady-Supporter den Link zum Meeting. Um halb acht geht es los. Wir erzählen, wie es uns in den letzten Wochen ergangen ist, ich erzähle, woran ich arbeite und was mich beschäftigt, Du stellst Fragen oder hörst einfach zu. Und möglicherweise…

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Neugierig bleiben

Meine Feunde Jonathan und Michael aus Berlin entwickeln gerade eine neue Plattform, die sich mit Kunst beschäftigt. Sie nennen sie VETA, ein Begriff aus dem Schwedischen, der übersetzt ‘neugierig sein’ heißt. VETA wird, wenn ich das richtig verstanden habe, eine Art Magazin werden, auf dem verschiedene Formate zu finden sein werden. Kürzlich gestartet ist der VETA-Podcast, in dem die beiden sich mit Kunstschaffenden aus allen Sparten unterhalten. Auch ich bin bereits ihr Gesprächspartner gewesen. Diese Folge wird bald online gehen. In einem fast zweistündigen Gespräch haben Jonathan und Michael mich ausgefragt zu Themen, über die ich schon länger nachdenke. Ich…

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Kunst & so: Macht die Krise die Künstler zu Bettlern?

Der Musikkritiker Helmut Mauró hat einen Kommentar in der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht, in dem er beklagt, dass zu viele Künstler im Internet ihre Arbeit verschleudern und sich und die Kunst damit selbst demontieren. Es ist kein Wunder, schreibt er, dass der Gesellschaft die Wiedereröffnung der Friseursalons wichtiger zu sein scheint als die Unterstützung der Künstler. Denn aus lauter Angst davor, in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden, entwerten diese selbst ihre Arbeit, anstatt sich ihrer gesellschaftlichen Bedeutung bewusst zu sein. Sie sollten nicht um Almosen betteln, sondern einfach ihren Job machen.
Meiner Ansicht nach hat der Autor den Ernst der Lage nicht begriffen, weil er den gesellschaftlichen Wandel verschlafen hat. In dieser Folge erkläre ich, warum ich das so sehe.

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Vorleserunde: ‚Der Untergang des Hauses Usher‘ von E. A. Poe

Edgar Allan Poe ist der Übervater der Horrorgeschichte, ein genialer Autor aus den USA, der 1849 mit vierzig Jahren starb und erst nach seinem Tod richtig berühmt wurde. Auch wenn er ein Mann des 19. Jahrhunderts ist, sind seine Geschichten zeitlos. Die etwas altertümliche Sprache macht die Atmosphäre nur noch dichter. Große Literatur und beste Unterhaltung – das ist bei ihm kein Widerspruch.
Ich lese die Erzählung ‚Der Untergang des Haues Usher‘ in der Übersetzung von Theodor Etzel. Also hol Dir was Leckeres zu trinken und mach es Dir gemütlich. Wir gehen zusammen auf eine schöne, düstere Reise.

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Rhadio: Machen ist meine Medizin (Balbina)

Wenn es einem schlecht geht, kann man darauf auf mindestens zwei Arten reagieren: Entweder man verkriecht sich und weint oder man bläst zur Attacke. Balbina entscheidet sich für Letzteres. Wir entdecken in ‚Machen‘ sowohl Schubert als auch Prince. Balbina lotet das Feld zwischen konventionellem Pop und etwas ausgefalleneren Mitteln aus und traut sich was. Das finden wir super, auch wenn wir uns erst einmal ein bisschen reinhören müssen.

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