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Gofi Müller Beiträge

Donnerstag, 14. November 2019

Wann ist man erfolgreich? Wann als Mensch? Wann als Künstler? Eigentlich ist es doch so, dass Erfolg durch die Frage definiert ist, welches Ziel ich mir setze. Wenn ich mein Ziel erreiche, bin ich erfolgreich. Wenn nicht, nicht. Es kann natürlich sein, dass ich das Erreichen meines Zieles nicht als Erfolg empfinde. Aber ist die Tatsache, ob ich mich erfolgreich fühle oder nicht, ausschlaggebend dafür, ob ich erfolgreich bin oder nicht? Die Frage ist, ob es so etwas wie ein objektives und ein subjektives Erfolgreichsein gibt. Kann ich einen Erfolg erringen, ohne mir dessen bewusst zu sein? Und wer würde…

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Donnerstag, 7. November 2019

Mein lektoriertes Manuskript von ‚Huchting‘ ist da. Ich hab schon reingeschaut. Die Lektorin hat super Arbeit geleistet. Irgendwann bist du als Autor so tief in den Text versunken, dass du offensichtliche Fehler nicht mehr bemerkst. Da ist eine kompetente Person, mit der du zusammen arbeiten kannst, einfach Gold wert. Die Überschriften stehen schon fest, heute und morgen gehe ich die Anmerkungen im Manuskript durch, und dann müsste es geschafft sein. Dann ist ‚Huchting‘ fertig.

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Mittwoch, 6. November 2019

Ich genieße gerade Storytelling auf zwei völlig verschiedene Weisen. Einerseits schaue ich die Marvel Serien in chronologischer Reihenfolge. Sie sind unterschiedlich gut. Die meiner Meinung nach bisher beste von allen ist die erste Staffel des Punisher. Ich finde, die Serien sind immer dann sehr gut, wenn das fantastische Element auf den Alltag trifft. Wenn sie dann zu sehr ins Fantastische abdriften, verlieren sie meiner Meinung nach deutlich an Qualität. Die Geschichte des Punisher verzichtet auf das Fantastische, zumindest weitesgehend. Vielleicht mag ich sie deshalb so. Im Vergleich zu dem Buch, das ich gerade lese, ist das natürlich alles eine geradezu…

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Goficast #25: Ich lese ‚Flucht aus Evangelikalien‘ (4)

Heute gibt es endlich mal wieder ein Kapitel aus meinem Buch ‚Flucht aus Evangelikalien‘ zum Zuhören! Ich lese ‚Timmy, Jimmy und das Osterlachen‘ vor, ein Kapitel, in dem ich mir darüber Gedanken mache, ob man über Leid lachen darf und wie man es schaffen kann, sich selbst und seine leidvolle Situation nicht ganz so ernst zu nehmen, wie es sich vielleicht anfühlt. Hier und da streue ich Kommentare ein, denn seit das Buch veröffentlicht worden ist, ist ja auch schon wieder etwas Zeit vergangen. Viel Spaß beim Zuhören!

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Jetzt ist es raus: So sieht das Cover meines nächsten Buches ‚Huchting‘ aus!

Im März ist es so weit, da kommt endlich mein nächstes Buch heraus – ein Kurzgeschichtenroman mit dem Titel ‚Huchting – Geschichten von der Straße‘. Im Verlag laufen die Vorbereitungen natürlich schon längst auf Hochtouren: Das Manuskript ist im Lektorat, der endgültige Titel wurde festgelegt, und wir haben uns für das Cover entschieden! Außerhalb des Verlages weiß das noch niemand. Ihr seid die ersten, die es erfahren … Das ist immer ein etwas haariger Moment, wenn man sich auf das Cover einigen muss. Klar, über Geschmack soll man nicht streiten. Aber man tut es natürlich trotzdem. Immerhin ist das Cover…

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Donnerstag, 31. Oktober 2019

Teil des Informationszeitalters zu sein, bedeutet, dass geistige Inhalte aller Art, ob es sich nun um Zeitungsartikel, Blogposts, Bücher, Lieder, Kunstwerke oder wissenschaftliche Arbeiten handelt, Produkte sind, die verkauft werden sollen. Die Orte, an denen diese Produkte angeboten werden, die sozialen Netzwerke, die Verlage, die Buchhandlungen, die Zeitungen und Magazine und was es da sonst noch so alles gibt, bilden gemeinsam den riesigen Marktplatz, auf dem die Produkte feilgeboten werden. Am besten verkauft, wer am lautesten schreit und wer sich am nachhaltigsten in das Bewusstsein der Käufer drängt. Das betrifft inzwischen nicht mehr nur Boulevard Zeitungen oder zwielichtige Internetseiten, sondern…

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Dienstag, 29. Oktober 2019

Ich habe so meine Probleme mit dem Gottesdienstbesuch. Als gläubiger Mensch ertrage eigentlich nur noch traditionelle Gottesdienste. Neue Formen, neue Lieder bewirken bei mir sofort eine Art der Retraumatisierung, sie versetzen mich in eine Lebensphase, mit der ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht allzu viel anfangen kann. Gleichzeitig ist die Natur für meine Spiritualität in den letzten Jahren wichtiger geworden. Mein Nachdenken über ihre spirituelle Relevanz hat etwa gleichzeitig mit meiner künstlerischen Arbeit zugenommen. Ich habe recht schnell empfunden, dass Naturspiritualität und Kunstspiritualität im Kern zusammengehören. Dass ich gegenüber vom Wald lebe, hat sicher dazu beigetragen. Daher hat die franziskanische Spiritualität…

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Se7en und das Ende der Welt

In meinem Podcast ‚Hossa Talk‘, den ich zusammen mit meinem Buddy Jay mache, reden wir diesmal über die Apokalypse, Greta Thunberg und die Frage, wie man sich angesichts der Klimaveränderung und der drohenden Zukunftsszenarien, die derzeit in viele Debatten entworfen werden, verhalten kann. Dabei kommt auch meine Magisterarbeit zur Sprache, die ich über David Finchers Film ‚Se7en‘ geschrieben habe: ‚Die Apokalypse im ameriaknischen Film der 1990er Jahre – David Finchers Seven und die Predigt vom Ende der Welt‘. In unserem Talk verspreche ich den HörerInnen, die Arbeit zum Download zur Verfügung zu stellen. Hier ist sie. (Klick!)

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