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Todessehnsucht in Badehosen – Warum wir ‚300‘ für einen neofaschistischen Scheißfilm halten

An Zack Snyders Film ‚300‘ (von 2007) scheiden sich die Geister. Die meisten (männlichen) Fans mögen ihn als Schlachtenspektakel in beeindruckender, wenn auch ziemlich künstlicher Optik. Andere, wie zum Beispiel wir, verachten ihn. Jay ist von dem schwülstigen Erzählton und der inhaltlichen Banalität genervt. Gofis Kritik ist vor allem politisch: Ganz bewusst setzt der Film Bilder und Motive ein, die auch aus dem Faschismus bekannt sind. Wir analysieren den Film genauer, wobei wir nicht umhin können, hin und wieder ausfällig zu werden. Wir widmen uns ‚300‘, weil wir damit einerseits ein Versprechen einlösen, das wir vor der Sommerpause gegeben haben. Andererseits ist der Film, so schlecht er auch ist, tatsächlich relevant, weil er einem neorechten Publikum ein passendes Narrativ für ihre politische Agitation liefert. Aber hört selbst.

In dieser Episode erzählt Jay von einem ziemlich beeindruckenden ‚Fan Edit‘, einem inoffiziellen Zusammenschnitt aus den Kinofilmen ‚Darkest Hour‘ und ‚Dunkirk‘, die gemeinsam den neuen Film ‚Finest Hour‘ ergaben. Ihr findet ihn hier.

Wir sind nicht die einzigen, die Zack Snyders Bildsprache kritisch sehen. Eine Kritik auf Moviepilot von vor neun Jahren hat auch seinen Watchmen-Film wesentlich kritischer gesehen als wir. ‚Zack Snyder – Faszination für faschistische Ästhetik‘ könnt ihr hier nachlesen.

Jay ist übrigens neulich wieder bei ‚Popcorn Culture‘ aufgetreten, deren Co-Host er jetzt auch ist. Manu Schmid und er reden über die Serien ‚The Rings of Power‘ und ‚House of the Dragon‘. Ihr könnt ihr rein hören.

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