Unsere beiden Nymphensittiche Marx und Engels beginnen den Tag nicht mit der Überlegung, welches Projekt sie heute verfolgen werden. Sie denken nicht über den gestrigen Tag nach und fragen sich, warum sie ihre gesteckten Ziele nicht erreicht haben. Sie grämen sich nicht, dass sie noch nie zum nahe gelegenen Wald geflogen sind. Sie nehmen sich nicht vor, den Garten vor dem Haus näher zu erkunden. Alles was sie wollen, ist fressen, spielen, fliegen, singen und die Bücher im Regal zerstören. Sie haben keinen Grund, schlechte Laune zu haben oder über irgendetwas traurig zu sein. Wenn man sie besucht, freuen Sie sich. Auf Zuneigung reagieren sie mit Zuneigung. Sie nehmen sich ein wenig Zeit, sich mit dem Besucher zu beschäftigen. Dann müssen sie wieder fliegen, fressen, spielen, singen, das Gefieder putzen und Bücher zerstören. Und wenn ich mich zu ihnen setze und ihnen dabei zuschaue, geht es mir hinterher besser.

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